Sonntag, 5. Dezember 2010

Musée d'Orsay, Hôtel des Invalides, Notre Dame et Conciergerie

Heute ist ja der 1. Sonntag im Monat und somit Museen-gratis-Tag! So bin ich um 10 zunächst zum Musée d'Orsay. Monet, Renoir, Degas, van Gogh und eine Menge mehr! Aber am meisten hat mich heute Jean-Léon Gérôme beeindruckt. So hat man im 19. Jahundert gemalt?!?! Total faszinierend! Die Farben, Konturen, Lichtreflexe - super schön.



Dann gings zu Fuß weiter zum Hôtel des Invalides - also zum ehemaligen Altenheim für Kriegsveteranen.



Beeindruckendes Gebäude samt Dom mit vergoldeter Kuppel, unter der sich der Sarg von Napoleon befindet. Hier befindet sich auch ein großes Militärmuseum mit unzähligen Ritterrüstungen, Kanonen, Schwertern, Speeren, Uniformen von Lois XIV und Napoleon, etc.. Während ich so durch die Ausstellung wandelte, kam mir die Frage, warum man nach dem Mittelalter eigentlich gar keine Rüstungen mehr getragen hat. Ohne Rüstung war man doch total ungeschützt. Hat da jemand darauf ne Antwort? Klar sind die Rüstungen sau schwer, aber ich trag doch lieber 20kg mehr, als dass ich vom nächsten Säbel aufgeschlitzt werde.

Überhaupt gibt es sehr witzige Ritterrüstungen. Weiß jemand, wozu der Hebel an der rechten Brust gut sein soll? Ich habs leider nicht rausfinden können.



Auch für Pferde:


Und bizarre Waffen. Hier z.B. eine Speerspitze mit integriertem Butterflymesser und Pistole:



Als ich mir die Uniformen von Napoleon ansah, war ich überrascht, wie klein die sind. Könnte Größe 36 sein.




Aber guckt euch den doch mal an! Der passt da doch nie und nimmer rein, so fett wie der ist!




Überhaupt waren alle Uniformen sehr klein. Ich dachte, die Soldaten wären eher muskulös und korpulent gewesen. Die mussten doch kämpfen! Muss man dafür nicht muskulös sein?!

Nachdem ich mir noch eine sehr interessante Ausstellung über Charles de Gaulle angesehen hatte, ging ich weiter zu Notre Dame. Leider habe ich es nicht geschafft auf die Türme zu klettern. Die Touristenschlange war einfach zu lang. Und es fing dann auch an zu regnen.

So ging ich noch in die Conciergerie und sah mir das nachgebildete Gefängnis von Marie Antoinette an. Also 76 Tage hätt ichs nicht in dieser Kammer ausgehalten...




So geht wieder ein lehrreicher Tag mit langen Fußmärschen zu Ende.

Bonne nuit!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen